Pressespiegel 2010 - Quartal III
September
Hohe Nachfrage erfordert flexible Dienstleister
Dank der hohen Nachfrage nach Gold werden Unternehmen immer gefragter, die Auftragsbohrungen in schwer zu erreichendem Gelände annehmen. Energold beispielsweise besitzt zu diesem Zweck über 100 kleinere Bohrgeräte, die leichter zu transportieren sind und so auch die entlegensten Gebiete, vorwiegend in Mexiko, erreicht werden können. Die Gewinnmarge wird so bis 2011 insgesamt verdoppelt. (FOCUS- MONEY, 29.09.2010)
Mehr Papiergeld für mehr Wachstum
Die US- Notenbank Fed will notfalls mit neuem Geld die Preissteigerungsrate von Rohstoffen und Co. weiter ankurbeln. Doch Kritiker befürchten die drohende Entwertung des Dollar. (WirtschaftsWoche, 27.09.2010)
Russlands Palladium- Bestände erschöpft?
Nahezu die Hälfte des weltweiten Angebots des Edelmetalls stammt aus Russland. Die Höhe der staatlichen Lagerbestände werden geheim gehalten. Doch der Hauptförderer von Palladium in Russland, Norilsk Nickel, hat im Mai durchblicken lassen, dass die Lagerbestände erschöpft seien. Dies kann einen Lieferengpass zur Folge haben. (WirtschaftsWoche, 27.09.2010)
Edelmetalle gegen Krebs
Prof. Ulrich Schatzschneider von der Universität Würzburg beschäftigt sich mit biologisch aktiven Metallkomplexen und deren zytotoxische Wirkung gegen Krebszellen. Eine Wirkung ist bereits nachgewiesen, allerdings ist noch nicht bekannt, welche Mechanismen dafür verantwortlich sind. LaborPraxis, 15.09.2010
August
Silber ist Gold wert
Das Edelmetall Silber ist sowohl bei Anlegern, als auch in der Industrie gefragt wie nie. Durch seine Leitfähigkeit und sein Reflexionsvermögen ist es in der industriellen Verarbeitung unersetzlich. Auch Silberschmuck ist neben Gold, sehr beliebt und meist auch preiswerter. Und vor allem in Krisenzeiten wollen Investoren ihr Erspartes in Barren oder Münzen eintauschen und greifen dafür neben Gold immer häufiger zu Silber. (WirtschaftsWoche, 30.08.2010)
Spekulation am Rohstoffmarkt
Cornern kann am Markt viel Gewinn, aber unter Umständen auch viel Verlust bringen. 1972 haben die Brüder Hunt Silber für zwei Dollar pro Unze gekauft und ließen sich die Kontrakte auszahlen. So verknappten sie immer weiter den Markt und der Silberpreis stieg, so dass die Unze mehr als 50 Dollar Wert war und die Hunts 300 Millionen Unzen inne hatten. Doch der Handel wurde eingestellt und Silberspekulationskredite verboten und die Brüder mussten schließlich Bankrott anmelden. (Welt am Sonntag, 29.08.2010)
Kostenfalle Gold schürfen
Trotz Positiv- Meldungen hinsichtlich Goldfunde und der hohen Nachfrage nach dem Edelmetall, sinken die Aktien von Goldschürf- Firmen. Anleger misstrauen nach dem Börsencrash dem Aktienmarkt. Finanzexperten raten dazu Firmen die Aktien anbieten, genau zu betrachten um die zukunftsfähigen von den weniger stabilen Unternehmen zu unterscheiden. Trotz des Wissens, dass Gold im Erdreich vorhanden ist, kostet es die Betreiber viel Geld die Lagerstätten auszukundschaften und die tiefen Bohrungen mit Spezialfahrzeugen durchzuführen. Viele Firmen geraten dadurch in finanzielle Probleme. (Euro am Sonntag, 28.08.2010)
Zur Sicherheit: Gold
Nachdem den Anlegern bewusst geworden ist, wie schnell erworbene Aktien im Sturzflug das Ersparte zunichte machen, wollen sich viele Investoren absichern und kaufen Edelmetalle in Form von Barren oder Münzen. Selbst Anlageexperten sind sich nicht sicher, wie sich der Markt weiter entwickeln wird und befeuern durch gegensätzliche Aussagen oder einfachem Nichts- sagen die Angst vor weiteren Verlustgeschäften. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sparer sich prinzipiell ein gemischtes Portfolio anlegen, aus Aktien, Immobilien, Unternehmensbeteiligungen und Edelmetallen. (manager magazin, 27.08.2010)
Neue BRD- Goldmünzenserie heiß begehrt
Trotz Lieferschwierigkeiten stehen die neuen Münzen bei Sammlern hoch im Kurs. Für die für 151 Euro verkauften Sets werden bereits auf Online- Auktionsbörsen rund 300 Euro geboten. Dies hat nichts mit dem Anstieg des Goldpreises zu tun, sondern mit der verhältnismäßig geringen Auflage von 140.000 Stück. (BÖRSE ONLINE, 26.08.2010)
Juli
Euro- Kurs unter Beobachtung
Nach dem Abwärtstrend seit Ende 2009, konnte der Euro seit Juni wieder mehr als ein Drittel seines Verlustes gut machen. Doch Finanzexperten raten nicht vorschnell die Euro- Krise als beendet zu erklären. Kursschwankungen im positiven, aber vor allem negativen Sinn, sind einzukalkulieren. Der Tagesspiegel, 31.07.2010
Platin ist das eigentliche Gold
Anleger flüchten in Gold, dabei ist der eigentliche Champion unter den Edelmetallen Platin. Es ist 30 Mal seltener als Gold, etwas schwerer und somit letztendlich wertvoller. Doch erst seit dem 20. Jahrhundert steigt die Nachfrage nach dem widerstandsfährigen Edelmetall. Vor allem in der Industrie wird Platin eingesetzt. Platin- Anleger profitieren somit vom wirtschaftlichen Aufschwung. Seit 2005 konnte das Edelmetall seinen Wert knapp verdoppeln. wallstreet- online, 30.07.2010
Pest oder Cholera
Was ist schlimmer für das Weltwirtschafts- und Finanzsystem: Inflation oder Deflation? Eine Konjunkturverschlechterung sorgt dafür, dass vermehrt Geld in Umlauf gebracht wird. Es zeichnet sich Inflation ab. Doch kurzfristig stehen die Zeichen auf Deflation, meinen Börsenexperten, was die Zahlungsfähigkeit von Schuldnern, wie Spanien und Irland, einschränkt. WirtschaftsKurier, 11.07.2010
Hin-und-weg-Gold
An acht deutschen Standorten gibt es jetzt von Blattgold ummantelten Automaten Edelmetalle to go. Per Touchscreen können die Kunden aus bis zu zehn Produkten, von Goldmünzen bis Barren, wählen. EC- Karte rein – hübsch verpackte und zertifizierte Edelmetalle raus. Der Preis wird entsprechend des aktuellen Börsenkurses ermittelt. WirtschaftsKurier, 11.07.2010
Gold als Versicherung
Finanz- Wirtschafts- Schuldenkrise – wo soll das nur Enden? Seit 2008 wirkt sich die Verunsicherung der Anleger deutlich auf die Goldnachfrage aus, Tendenz steigend. Doch wird auch die Edelmetall- Blase platzen? Nein, sagen Experten und raten stückweise in Edelmetalle zu investieren. boerse.ARD.de, 02.07.2010